Wie Sie schnell und professionell Etiketten bedrucken

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Mit modernen Druckern ist es kein Problem mehr, umfangreichere und anspruchsvolle Druckaufgaben zu erledigen. Selbst mit günstigen Modellen ist es ganz einfach, Etiketten zu bedrucken. Etiketten haben allerdings andere Druckeigenschaften als Papier. Deshalb sind am Drucker einige Einstellungen vorzunehmen und einige Dinge bei der Materialauswahl zu beachten.

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Dieter Schütz / pixelio.de

Welche Etikettenmaterialien gibt es?

Welches Etikettenmaterial Sie verwenden können, hängt in erster Linie vom Drucker ab. Nicht jedes Papier ist mit jedem Modell kompatibel. Teilweise sind hochspezialisierte Materialkombinationen notwendig. Manche Etiketten lassen sich mit manchen Druckern überhaupt nicht bedrucken. Einschränkungen gibt es vor allem bei Tintenstrahldruckern. Es gibt aber auch Etiketten, die nicht für Laserdrucker und Kopierer geeignet sind. Wieder andere sind für S/W-, aber nicht für Farb-Laser-Drucker geeignet.

Vorsichtig müssen Sie vor allem bei den Folienetiketten sein. Hier gibt es nämlich sowohl Ausführungen für Tintenstrahl-, als auch für Farb-Laser-Drucker. Informieren Sie sich deshalb vorab, ob die Etiketten Ihrer Wahl mit Ihrem Druckermodell kompatibel sind. Eine Hilfe bekommen Sie bei Seiten wie dieser hier. Hier geben Sie einfach an, welches Druckermodell Sie verwenden, aus welchem Material das Papier bestehen soll und wie groß die Maße sein sollen. So wissen Sie gleich sicher, dass die Etiketten mit Ihrem Drucker kompatibel sind.

Die richtige Druckereinstellung

Wenn Sie einen Laserdrucker verwenden, stellen Sie den Druckertreiber auf Etiketten ein. Wenn die Einstellung nicht vorhanden ist, dann wählen Sie einfach 160 g Karton. Wenn Sie diese Einstellung nicht wählen, kann es nämlich passieren, dass sich die Druckerfarbe später wieder von der Folie ablöst.

Im Anschluss müssen Sie die passenden Druckvorlagen auswählen. In vielen Office-Programmen finden Sie passende Etikettenformate. Bei Druckern, die speziell für das Etikettendrucken hergestellt wurden, gibt es in der Regel noch einen eigenen Druckassistenten, über den Sie das Layout und weitere Druckeinstellungen kontrollieren.

Achtung! Wenn Sie vorher erst einmal überhaupt einen Drucker brauchen, finden Sie in diesem Praxisratgeber von chip.de viele Tipps zur Auswahl. Dabei spielt vor allem die Frage eine Rolle, wie oft Sie welche Art von Papier drucken.

Wie Sie die Etiketten richtig in das Papierfach einlegen

Nun müssen Sie die Etiketten nur noch einlegen und das Drucken kann beginnen. Hier haben Sie die kurze Schritt-für-Schritt-Einleitung. Sie funktioniert bei den meisten Druckermodellen:

  1. Legen Sie die Etiketten so hinein, dass die Oberseite der Etikette bedruckt wird. (Vorsicht! Manche Drucker drehen das Papier im Gerät)
  2. Fächern Sie die Blätter vor dem Einlegen auf. So gelangt Luft dazwischen und der Drucker kann sie leichter einziehen.
  3. Stellen Sie sicher, dass der Randabstand an allen Stellen gleich ist.
  4. Achtung! Legen Sie keine Blätter in den Drucker, von denen bereits einzelne Klebeflächen abgelöst sind. Andere Aufkleber könnten sich ablösen und den Drucker beschädigen.
  5. Legen Sie die restlichen Etiketten in die Verpackung zurück. So sind Sie vor Feuchtigkeit geschützt.

Ein kleiner Tipp zum Schluss

Wenn Sie sich nach Druckeretiketten umsehen, ist es vielleicht auch schon wieder Zeit für eine neue Tintenpatrone. Was viele nicht wissen: Sie sind bei der Auswahl nicht auf die Patronen des Herstellers angewiesen. Sie haben auch die Möglichkeit, Patronen von Drittherstellern zu verwenden. Hier müssen Sie zwar erst einmal herausfinden, ob Sie mit Ihrem Drucker kompatibel sind, dafür bekommen Sie aber eine ordentliche Preisersparnis. In diesem Artikel lesen Sie nach, worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt.

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Dieter Schütz / pixelio.de

 

Über Michael Bergler 683 Artikel
Mein Name ist Michael Bergler ich stamme aus Sachsen und habe seit 10 Jahren die Leidenschaft mich mit HTML, PHP, Bildbearbeitung und Perl zu beschäftigen. Seit 2011 lebe ich in Chemnitz und arbeite als Selbständiger in dem Bereich Informationstechnologie (IT), Büroservice und Telefonmarketing. In meinem Blog, online seit Dezember 2010, geht es um die Ausbildung zum IT-Systemkaufmann, Games und alles rund um den PC. Von daher lag es nah eine Umschulung 2006 – 2009 in dem Beruf IT-Systemkaufmann zu absolvieren, welche ich dann auch im Januar 2009 erfolgreich abgeschlossen habe. Ich bin in Leipzig geboren und in der Umgebung von Dresden aufgewachsen.

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