Was ist der Adressbus bei einem Datenbus?

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In diesem Artikel zeige ich euch was der Adressbus im Zusammenhang mit einem Datenbus ist.


Der Adressbus

Der Adressbus ist ein unidirektionaler Bus, das bedeutet, der Adressbus wirkt nur in eine Richtung. In diesem Beispiel vom Mikroprozessor zu den einzelnen Baugruppen.

Es muss ein Bustreiber (Verstärker) hinter die Ausgänge der CPU geschalten werden, weil die CPU eine Lasteinheit betreiben darf.

Trotz das die CPU allein den Adressbus steuert, besitzt der Ausgang ein “Tristate Ausgang”, um  z.B. durch einen externen Baustein einen direkten Speicherzugriff erhalten. Dies wird auch als Direct Memory Adress (DMA) bezeichnet.

Das Prinzip des Tristate Bausteins, welcher auch beim eigentlichen Datenbus eingesetzt wird.

Adressbus_1_Datenbus

Signal für den hochohmigen Zustand = getrennt oder aus.

Schaltzeichen des unidirektionalen Adressbustreibers mit Tristate – Ausgängen

Schaltzeichen_des_unidirektionale_Adressbustreibers

In der Schaltung das Übersichtsboard

Schaltzeichen_Uebersichtsboard_Adressbus

Bücher zum Thema

   

Wikipedia sagt dazu folgendes:

Ein Adressbus ist im Gegensatz zum Datenbus ein Bus, der nur Speicheradressen überträgt. Die Busbreite, also die Anzahl der Verbindungsleitungen, bestimmt dabei, wie viel Speicher direkt adressiert werden kann. Wenn ein Adressbus n Adressleitungen hat, können 2n Speicherstellen direkt adressiert werden. Bei einem System mit 32 Adressleitungen können also 232 = 4.294.967.296 Byte (eine Speicherzelle = 8 Bit) = 4 GiByte angesprochen werden. Bei einem 64-Bit-System können sogar 264 = 18.446.744.073.709.551.616 Byte = 16 Exbibyte (EiB) angesprochen werden. In der Regel ist der Adressbus physisch nicht in dieser Breite ausgeführt (s. o. bei Multiplexing). Die Angabe 64-Bit-System bezieht sich eher auf die Breite des Datenbusses. Allerdings kann ein 64-Bit-Datum als Adresse einer anderen Speicherstelle aufgefasst werden (indirekte Adressierung).

Dieser Bus ist unidirektional und wird vom jeweiligen Busmaster (s. a. oben) angesteuert. Letzterer ist meistens die CPU, aber vor allem DMA-fähige Bausteine können diesen Bus auch übernehmen, wenn sie aktiv werden. Typische Größen für den Adressbus sind 8, 20 (beim Intel 8088), 24 (beim Nachfolger Intel 80286), 32 (etwa Intel 80486), 36 (Pentium 2 bis Pentium 4), 40 (Athlon), 44 (Itanium) und 64 Bit.

Link zur Wikipediaseite: Adressbus

Dies waren meine Notizen zum Thema Adressbus, ich hoffe, dass es euch zu dem Thema einen kleinen Einblick gewähren konnte und ihr nun wisst was ein Adressbus ist bzw. wie er funktioniert.

Über Michael Bergler 679 Artikel
Mein Name ist Michael Bergler ich stamme aus Sachsen und habe seit 10 Jahren die Leidenschaft mich mit HTML, PHP, Bildbearbeitung und Perl zu beschäftigen. Seit 2011 lebe ich in Chemnitz und arbeite als Selbständiger in dem Bereich Informationstechnologie (IT), Büroservice und Telefonmarketing. In meinem Blog, online seit Dezember 2010, geht es um die Ausbildung zum IT-Systemkaufmann, Games und alles rund um den PC. Von daher lag es nah eine Umschulung 2006 – 2009 in dem Beruf IT-Systemkaufmann zu absolvieren, welche ich dann auch im Januar 2009 erfolgreich abgeschlossen habe. Ich bin in Leipzig geboren und in der Umgebung von Dresden aufgewachsen.

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