Ein Teil der Mediengestaltung ist die Farblehre. Diese unterteilt sich in die Bereich Farben Sehen, Farbmischungen, Farbordnungssysteme und Farbwirkung. Einen Teil dieser Grundlagen behandelt man auch in der Ausbildung zum IT Systemkaufmann und um diese Grundlagen geht es in diesem Artikel.

Farben Sehen

Sehen basiert immer auf reflektiertem Licht, daher können wir nichts sehen, sobald kein Licht mehr vorhanden ist. Oder anders gesagt ohne Lichtquelle sieht man nichts. Weithin sind die menschlich wahrgenommen Farben abhängig von der Art der Lichtquelle, so sieht ein Kleidungsstück meist im Laden anders aus, wie zu Hause oder auf der Straße im Tageslicht. Also werden die Farben, welche wir wahrnehmen, auch von der Lichtquelle bestimmt. Eine Besonderheit ist weißes Licht, denn es enthält die gesamte Farbbreite aller sichtbaren Wellenlängen des Lichtes und dadurch können Körper bei einer Beleuchtung mit weißem Licht alles zu reflektierenden Farben wiedergeben.

So wird ein Körper der normalerweise gelb aussieht unter weißem Licht auch seine natürliche Farbe wiedergeben. So bald man diesen mit anderem Licht bestrahlt, z.B. mit blauem Licht, verschluckt er dieses Licht und erscheint für den Betrachter in schwarz.

Farbmischungen

Farbmischungen werden unterteilt in additive Farbmischungen, subtraktive Farbmischungen und Komplementärfarben.

Additive Farbmischungen:

Diese entsteht durch Lichtenergie. Diese Lichtenergie wird durch verschiedene Wellenlängen addiert. Diese Mischung besitzt sozusagen mehr Licht wie die ursprünglichen Farben.

Beispiel:

  • Rot und Grün ergibt Gelb.
  • Blau und Rot ergibt einen Lila Ton.

Subtraktive Farbmischungen:

Dies ist die Umkehrung der additiven Farbmischung. Hierbei wird Lichtenergie entfernt oder subtrahiert. Das bedeutet im Einzelnen, dass eine zugefügte Farbe ihre Wellenlänge absorbiert.

Beispiel:

  • Gelb und ein Lila Ton ergibt Rot.

Komplementärfarben:

Die Farben ergänzen sich und werden auch als unbunt bezeichnet. Im Farbkreis werden sie immer gegenüberliegend angeordnet.

Farbordnungssysteme

Im Medienbereich gibt es folgende Farbordnungssysteme:

  • RGB wird für die Darstellung von Farben im Bereich der Computertechnik eingesetzt.
  • Für den Druckbereich benutzt man CMYK.

Erläuterung RGB Farben:

Wird genutzt für die additive Farbmischung und benutzt als Grundfarben Rot, Grün und Blau. Jede Farbe stellt dabei einen eigenen Farbkanal da, welcher 256 Abstufungen besitzt. Hierbei bedeutet die Stufe 0, keine Farbe und die Stufe 255 volle Farbsättigung.

Farbwirkung

Im Medienbereich ist das Wissen um Farbwirkung sehr wichtig, daher seht ihr in der folgenden Aufstellung die wichtigsten Farbwirkung in unseren Breiten. Denn in anderen Ländern haben diese Farben wieder andere Bedeutungen und Wirkungen.

  • Weiß: Steht für Reinheit und Unschuld.
  • Schwarz: Steht für Tod, Eleganz und Ernst.
  • Grau: Steht für Neutralität und Spannungslosigkeit.
  • Blau: Seht unter anderem für Kosmos, Weite und Kühle.
  • Rot: Steht für Warnung aber auch Wärme.
  • Gelb: Wird für Dynamik und Anregung eingesetzt.
  • Orange: Hat die gleiche Bedeutung wie Gelb.
  • Violett: Steht für Feierlichkeit und Ernst.
  • Grün: Wird für Natur und Wachstum benutzt.

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Grundlagen der Farblehre in der Mediengestaltunghttp://www.diewebservisten.de/wp-content/uploads/2012/08/Artikelbild_Mediengestaltung_Farblehre.pnghttp://www.diewebservisten.de/wp-content/uploads/2012/08/Artikelbild_Mediengestaltung_Farblehre.pngMichael BerglerAllgemeine GrundlagenIT-Wissenadditive,farbe,farben,farblehre,farbmischungen,farbordnungssysteme,farbwirkung,Grundlagen,licht,lichtenergie,lichtquelle,mediengestaltung,mediengestaltung grundlagenEin Teil der Mediengestaltung ist die Farblehre. Diese unterteilt sich in die Bereich Farben Sehen, Farbmischungen, Farbordnungssysteme und Farbwirkung. Einen Teil dieser Grundlagen behandelt man auch in der Ausbildung zum IT Systemkaufmann und um diese Grundlagen geht es in diesem Artikel. Farben Sehen Sehen basiert immer auf reflektiertem Licht, daher können...Das Wissen gehört der Welt