Druckerpatronen ein leidliches Thema, was ist die beste Wahl?

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Jeder der einen Drucker hat steht immer wieder vor der Wahl, „Was kaufe ich für neue Druckerpatronen oder neuen Toner, wenn die alten alle sind?“.

Klar, es gibt die Möglichkeit, Originale vom Herstellern zu beziehen und einzusetzen. Dies kostet aber entsprechend Geld.

Gerade dann, wenn der Druckkopf in die Patrone integriert ist, wie es bei vielen Lexmark Patronen der Fall ist. Hier hat man zwei Möglichkeiten. Entweder man setzt eine noname Patrone ein, wo man allerdings damit rechnen muss, dass die Qualität nicht so die Beste ist. Das Gleiche gilt ebenfalls für Toner. Da gibt es unter anderem die Möglichkeit von Pelikan Produkte zu kaufen. Eine alternative, wäre selbst Patronen zu befüllen. Hier habe ich jedoch die Erfahrung gemacht, dass es da Probleme mit dem Zurücksetzen der integrierten Chips gibt, welche die Tintenfüllstände speichern und entsprechend anzeigen. Der einzige Weg, um richtig Geld zu sparen, ist wieder befüllte Druckerpatronen zu kaufen. Hier gibt es auch Hersteller, die diese z.B. Mit drei Jahren Garantie anbieten. Was ich persönlich als wichtig empfinde, denn es ist eine Frage der Vertrauens, solche Patronen zu kaufen. Auch bedeutet dies, das man davon ausgehen kann, dass eine entsprechende Tintenqualität benutzt wird, was für gute Druckergebnisse unabdingbar ist.

Wieder befüllte Originale haben auch noch zwei weitere Vorteile. Ein wesentlicher Vorteil, ist der Aspekt Umweltschutz, da hier keine neuen Materialien verwand werden müssen, wie zum Beispiel die Kupferplatine die an den meisten Patronen befestigt ist oder auch die Materialien, welche verwandt werden müssen um den Chip herzustellen, der unter anderem die Tintenstände speichert. Abgesehen von der Umweltverschmutzung die die Herstellung verursacht. Ein anderer Aspekt ist, dass man mit originalen Druckerpatronen, welche leer sind auch noch Geld verdienen kann und je nach Produkt, welches man hat, ist dies auch nicht wenig, was pro Druckerpatrone gezahlt wird. Dies können unter Umständen auch mal fünf Euro sein. Ein Anbieter ist unter anderem die Firma Geld für Müll. Dort findet Ihr dann auch die genaue Preisliste.

Wie sieht’s in einer Druckerpatrone aus, Informationen von tonerdumping:

Allerdings steckt in einer Druckerpatrone außer Tinte auch noch jede Menge Technik, die auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen ist. Zum Beispiel, um dafür zu sorgen, dass die Tinte erst im Drucker aufs Papier kommt – und nicht schon vorher ausläuft. Oder auch, um sicherzustellen, dass nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Tinte beim Drucken aus der Druckerpatrone kommt.

Das Innenleben: Labyrinthe, Kammern, Beutel und Schwämme (Informationen von … Zitiert)

Um die Tinte so lange in der Patrone festzuhalten, bis sie gebraucht wird, haben sich die Hersteller einiges einfallen lassen. Bei vielen – eher älteren – Druckermodellen findet man im Inneren der Druckerpatrone ein Art Kammersystem, durch das die Tinte durchläuft, bevor sie aufs Papier kommt. Dabei besteht allerdings die Gefahr, dass die Patrone frühzeitig auslaufen könnte. Deshalb wurde die Technik weiterentwickelt – und in manche Patrone ein Aluminiumbeutel eingebaut, der die Tinte festhält – und tröpfchenweise ausgibt. Wenn man andere Druckerpatronen aufschneidet (zum Beispiel die HP Patrone Nr. 78 – eine der meist verkauften Farb-Druckerpatronen der Welt), dann findet man dort einen Schwamm, mit dem die Tinte am unkontrollierten Auslaufen gehindert wird. Nachteil: Patronen mit einem Schwamm können relativ schnell austrocknen, wenn man sie nicht regelmäßig benutzt. In vielen neueren Druckerpatronen gibt es ein ganzes Labyrinth aus Kammern und Gängen – verbunden über einzelne Luftein- und ausgangslöcher, die ein komplexes Druckausgleichsystem bilden. Die Tinte wird also durch das Zusammenspiel von Über- und Unterdruck in der Patrone gehalten, beziehungsweise genau dann aufs Papier gelassen, wenn sie gebraucht wird.

Informationen zur Druckertinte

Wir alle wissen ja bereits, dass Tinte nicht gleich Tinte ist und das dies nicht nur eine Flüssigkeit darstellt. Zu dem ist die Tinte in Druckerpatronen ein hochentwickeltes Produkt. Wo die Zusammensetzung entscheidet über die Fließgeschwindigkeit und auch über die Farbechtheit. Weiterhin entscheidet die Zusammensetzung über das Verhalten auf dem Papier, wie Verlaufen der Tinte, das Trocknen auf dem Papier oder das Ausbleichen durch die Sonneneinwirkung.

Was verbirgt sich hinter dem Chip?

Auf jeder Druckerpatrone hat man mittlerweile einen Chip, der die Tintenfüllstände speichert und somit dem Computer bzw. Dem Drucker sagt, wie viel Tinte in einer Druckerpatrone vorhanden ist. Wie es beim Toner genau aussieht weiß ich im Moment leider nicht, da ich mich mit diesem Thema noch nicht befasst habe. Der andere Grund, dass es Chips auf Patronen gibt ist, dass die Hersteller verhindern wollen, dass preiswerte Alternativen auf den Markt kommen, denn dadurch verlieren Sie wieder Geld. Zum Beispiel ist die Firma Tonerdumping recht gut im entwickeln von preiswerteren Alternativen.

Ich hoffe dieser kleine Artikel hat gezeigt, dass man mit der richtigen Druckerpatronenwahl auch Geld sparen kann und im Nachgang auch noch Geld für den Gebrauch zurückbekommt. Weiterhin hoffe ich, dass das Erwähnen von ein paar technischen Informationen, bei dem einen oder anderen auch ein wenig Klarheit geschafft hat.

Über Michael Bergler 687 Artikel
Mein Name ist Michael Bergler ich stamme aus Sachsen und habe seit 10 Jahren die Leidenschaft mich mit HTML, PHP, Bildbearbeitung und Perl zu beschäftigen. Seit 2011 lebe ich in Chemnitz und arbeite als Selbständiger in dem Bereich Informationstechnologie (IT), Büroservice und Telefonmarketing. In meinem Blog, online seit Dezember 2010, geht es um die Ausbildung zum IT-Systemkaufmann, Games und alles rund um den PC. Von daher lag es nah eine Umschulung 2006 – 2009 in dem Beruf IT-Systemkaufmann zu absolvieren, welche ich dann auch im Januar 2009 erfolgreich abgeschlossen habe. Ich bin in Leipzig geboren und in der Umgebung von Dresden aufgewachsen.

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