Der CRT–Monitor (Kathodenstrahlröhre)

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Ein Teil der Ausbildung zum IT-Systemkaufmann ist technisches Grundwissen unteranderem werden die verschiedenen Monitortypen, wie auch der CRT Monitor behandelt.

CRT ist die Kurzform für Cathode Ray Tube (Kathodenstrahlröhre).

Zur Umsetzung verwendet die Bildröhre elektrische Signale, welche als optisch sichtbare Informationen durch Elektrostrahlen erzeugt werden.

Eine solche Bildröhre besteht aus einem evaluiertem Glaskolben, je Farbkanal aus einem Elektrostrahlensystem, einer Ablenkungsreinrichtungen für die Vertikale und Horizontale Ablenkung und einem Leuchtschirm versehen mit Leuchtstoffen in den Farben Rot, Grün und Blau.

Die Elektroden werden in den beheizten Kathoden erzeugt und elektronisch beschleunigt. Weiterhin werden diese Elektroden fokussiert und über die Ablenkungseinrichtung zeilenweise auf die Leuchtschicht gelenkt.

Durch den Aufprall der Elektroden wird die vorhandene Bewegungsenergie in Lichtenergie umgewandelt.

Bildröhren haben drei verschiedene Maskenformen, diese sind die Lochmaske, die Streifenmaske und die Schlitzmaske. Nach diesen drei Maskenformen werden sie unterschieden.

CRT-Monitor

Bildwiederholfrequenz:

Die Bildwiederholfrequenz (Vertikalfrequenz) gibt die Anzahl der Bilderwechsel pro Sekunde an. Z.B.: Kino: Bildrate von 24 Bilder pro Sekunde (Hz), Fernsehen (PAL): Halbbildrate von 50 Hz, das entspricht einer Bildrate von 25 Hz. Die Bildwiederholfrequenz wird wird in Herz (Hz) angegeben. Je höher diese Frequenz ist, desto flimmerfreier erscheint das Bild. In der IT-Technik gilt für Monitore als ergonomisch notwendige Frequenz, ein Wert von mindestens 85 Hz.

Zeilenfrequenz:

Die Zeilenfrequenz (Horizontalfrequenz) gibt an, wie viele Zeilen der Elektronenstrahl des Monitors pro Sekunde schreiben kann. Der reziproke Wert repräsentiert die Zeitdauer, die der Elektronenstrahl für das Schreiben einer Zeile benötigt. Die Zeilenfrequenz liegt im Kilohertz (kHz) -Bereich und wird auch als Einheit verwendet.

Videobandbreite:

Die Videobandbreite bezeichnet die Grenzfrequenz des Videoverstärkers im Monitor. Sie ist die höchste Frequenz die der Monitor verarbeiten muss und wird auch als Pixelfrequenz bezeichnet. Je höher die gewählte Auflösung und die Bildwiederholfrequenz liegt, um so höher liegt die Freqenz zum Zeichnen einzelner Pixel. Die Videobandbreite ist ein wichtiger Kennwert für einen CRT-Monitor. Diese kann nach folgender Formel berechnet werden: Videobandbreite = Auflösung x Bildwiederholfrequenz x Technologiezuschlag Der Technologiezuschlag wird als Faktor 1,3 oder auch „Wurzel von 2“ angegeben. Siehe auch LB „Einfache IT-Systeme, Stam-Verlag“ S.137

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Ich wünsche allen Azubis viel Spaß und hoffe das der Artikel für den einen oder anderen eine Hilfe war.

Über Michael Bergler 683 Artikel
Mein Name ist Michael Bergler ich stamme aus Sachsen und habe seit 10 Jahren die Leidenschaft mich mit HTML, PHP, Bildbearbeitung und Perl zu beschäftigen. Seit 2011 lebe ich in Chemnitz und arbeite als Selbständiger in dem Bereich Informationstechnologie (IT), Büroservice und Telefonmarketing. In meinem Blog, online seit Dezember 2010, geht es um die Ausbildung zum IT-Systemkaufmann, Games und alles rund um den PC. Von daher lag es nah eine Umschulung 2006 – 2009 in dem Beruf IT-Systemkaufmann zu absolvieren, welche ich dann auch im Januar 2009 erfolgreich abgeschlossen habe. Ich bin in Leipzig geboren und in der Umgebung von Dresden aufgewachsen.

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