In der Ausbildung zu IT Systemkaufmann kommt man um die Einführung in verschiedene Betriebssysteme nicht drum herum. Eines der bekanntesten und zu gleich auch der beliebtesten ist MS DOS oder die freie Version DR DOS. Dieses wird auch gern genutzt um den Aufbau von einem Operating System zu erklären.

Da auch ich in diesem System unterrichtet wurde, habe ich dazu auch Mitschriften im Unterricht angelegt.

Der Aufbau von MS DOS läßt sich gut anhand von 3 Systemdateien darstellen.

Aufbau eines Minimalsystems und die zugehörigen Systemdateien:

3 Dateien bilden das Minimalsystem von DOS

  1. msdos.sys ist
    Ist das hardwareunabhängige Interface für Anwendungsprogramme.
    Dient zur Dateiverwaltung.
    Steuert die Zugriffe von Disketten oder Festplatten.
    Erkennt Anforderungen und leitet diese wenn es notwendig ist an die hardwareabhängige Systemdatei von DOS die io.sys weiter.
  2. io.sys
    Ist die hardwareabhängige Systemdatei des Betriebssystems (BS).
    Diese Datei dient zu Bedienung von angeschlossenen Geräte auch Peripherie genannt, wie z.B. Drucker, Monitore und weitere Ein- und Ausgabegeräte.
  3. command.com
    Dies ist der Kommandointerpreter von DOS.
    Er dient als Benutzerschnittstelle und übersetzt dadurch interne Befehle wie z.B.: DIR,DEL,TIME usw.)

Den graphischen Aufbau von MS-DOS kann man das ganze sich ungefähr so vorstellen:

MS DOS Aufbau command com io sys msdos syst

Die msdos.sys und die io.sys bilden dabei den sogenannten Kernel des Betriebssystems DOS und die command.com bildet die Shell.

Wie man die Systemdateien von MS-DOS anzeigen lassen kann:

Systemdateien von MS-DOS sind nicht alle sichtbar, um zu verhindern, das sie einfach so verändert werden oder ausversehen gelöscht werden. Will man sie denn noch sichtbar machen erfolgt dies über den Befehl DIR mit zusätzlichen Attributen.

In unserem Falle würde der Befehl dass folgendermaßen lauten: dir /A:SH

Zur Command.com:

Die COMMAND.COM beinhaltet den Kommandozeileninterpreter oder auch Befehlsinterpreter genannt, kurz SHELL. Diese stellt die Schnittstelle zwischen dem Benutzer und dem Betriebssystem MS-DOS bzw. der Steuerung der Hardware her und enthält dadurch die wichtigsten Befehle zur Steuerung des Systems wie z.B. cd (change directory). Die COMMAND.COM ist eine ausführbare Datei, daher wird sie auch als Programm bezeichnet.

Ich hoffe die erste Einführung in das Betriebssystem MS-DOS, war eine kleine Hilfe für alle.

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