Ausbildungsinhalt bzw. Ausbildungsmitschrift Teil 8 Telefon Technik Aufgabenstellung Bereich Mobilfunk

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Wie in jedem Themengebiet gibt es immer wieder Aufgabenstellungen, die zu erfüllen sind. So hatten wir im Bereich Telefontechnik folgende Fragen zum Mobilfunk zu beantworten.

Aufgaben:

  1. Welche grundsätzlichen Verbindungen sind im Mobilfunk möglich?
  2. Welche Anforderungen werden an Mobilfunknetze prinzipiell gestellt?
  3. Dürfen 2 Basisstationen in einem Cluster die gleiche Frequenz haben?
  4. Was versteht man im Mobilfunk unter dem Begriff “einbuchen”?
  5. Anhand welcher Informationen werden Mobilfunknetze eindeutig unterschieden?
  6. Welche Vorteile hat der Mobilfunk im Bezug auf Teilnehmer und deren Standort?
  7. Welche Leistungen sollen mit UMTS realisiert werden bzw. werden bereits angeboten?
  8. Wozu dient die Heimatdatei in der Funkvermittlungsstelle?
  9. Welches Merkmal kennzeichnet ein Cluster besonders?

Telefon.de Sicher. Bequem Günstig.
Lösungen:

  1. GMS-Dienste wie: Telefonie, Fax, SMS, Daten, Anklopfen etc. als Standarddienste,
    weiterhin werden als Zusatz mittlerweile MMS, WAP, UMTS, HSDPA etc. angeboten.
  2. Diese Frage hängt vom Nutzer ab, aber generell kann gesagt werden, das alle GMS Dienste dem Nutzer zur Verfügung stehen und das auch im Bezug auf Sicherheit. Je nach individueller Nutzung werden auch die Zusatzdienste erwarte. Und was besonders wichtig ist, ist die Erreichbarkeit des Netzes und das funktionierende Roaming nach dem Einbuchen.
  3. Ein Cluster wird aus mehren Basisstationen gebildet, welche unterschiedliche Kanäle haben, damit benachbarte Zellen nicht durch gleiche Frequenzen sich gegenseitig stören. Das heißt wiederum, wenn 2 Basisstationen in einem Cluster liegen und die gleiche Frequenz nutzen, dürfen diese nicht nebeneinander liegen, um sich einfach gesagt nicht zu behindern.
  4. Als erstes muss jeder Mobilfunknutzer das Handy bzw. Mobiltelefon einschalten. Danach werden die Daten der SIM-Karte (subscriber identity module card) und die zugehörige PIN (personal identification number) über die Authentisierungszentrale (authentication center – AUC) überprüft. Entsprechen die Daten der Vorgabewerte wird der Teilnehmer an der entsprechenden Mobilfunkstation freigeschalten.
  5. Anhand der zugelassenen Frequenz, D-Netz 900 MHz, E-Netz 1800 MHz.
  6. Ein Teilnehmer ist, um Anrufe oder Daten nutzen zu können, nicht an einen bestimmten Ort gebunden, sofern die Netzabdeckung gewährt ist. Weiterhin kann er während des Datenverkehrs sich bewegen egal ob Internetnutzung oder Gesprächsführung, da durch das Roaming gewährt wird, das man ständig mit dem Mobilfunknetz verbunden ist.
  7. UMTS (universal mobile telecommunications system)
    soll die bisherigen digitalen Netze ersetzen und wird seit 2002 angeboten. Es bietet mehr Übertragungskapazität für mehr Teilnehmer. Die Übertragungsraten sind variabel und so an die übertragenen Daten anpassbar. Verwendet wird das CDMA-Verfahren, welches mit nutzerspezifische Codes arbeitet.
    Wird mittlerweile mit einer Übertragungsrate von bis zu 84 Mbit/s mit HSPA+, sonst max. 384 kbit/s angeboten, auch im Bereich mobiles Internet für unterwegs über einen sogenannten Surfstick.
  8. Die Heimatdatei, abgekürzt HD oder engl. home location register (HLR). Jeder Mobilfunknutzer ist einer solchen Heimatdatei zugeordnet. In der dem Wohnort des Mobilfunknutzer zugeordneten Funkvermittlungsstelle befindet sich diese HD. Dort sind die sogenannten Kenndaten des Nutzers registriert bzw. gespeichert. Diese Kenndaten beinhalten Teilnehmer-Nummer, Name, Adresse usw. zusätzlich sie die aktuellen Betriebsdaten hinterlegt z.B. ob das Handy eingeschaltet, ausgeschaltet, ob es besetzt ist oder die aktuell benutzte Basisstation.
  9. Die Basisstationen eines Clusters sind an eine Funkvermittlungsstelle angeschlossen, welche die Verbindungen zwischen anderen Funkvermittlungsstellen oder dem Festnetz ermöglichen.

Viel Spaß beim Lernen 🙂

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Über Michael Bergler 687 Artikel
Mein Name ist Michael Bergler ich stamme aus Sachsen und habe seit 10 Jahren die Leidenschaft mich mit HTML, PHP, Bildbearbeitung und Perl zu beschäftigen. Seit 2011 lebe ich in Chemnitz und arbeite als Selbständiger in dem Bereich Informationstechnologie (IT), Büroservice und Telefonmarketing. In meinem Blog, online seit Dezember 2010, geht es um die Ausbildung zum IT-Systemkaufmann, Games und alles rund um den PC. Von daher lag es nah eine Umschulung 2006 – 2009 in dem Beruf IT-Systemkaufmann zu absolvieren, welche ich dann auch im Januar 2009 erfolgreich abgeschlossen habe. Ich bin in Leipzig geboren und in der Umgebung von Dresden aufgewachsen.

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